
Tennisellenbogen
Tennisellenbogen behandeln in Regensburg
Wieder kraftvoll greifen, heben und den Arm freier nutzen
Eine Tasse anheben, eine Tür öffnen, am Schreibtisch arbeiten oder beim Sport den Schläger halten – bei einem Tennisellenbogen können selbst kleine Bewegungen unangenehm werden. Ziel der Behandlung ist es, den gereizten Sehnenansatz zu beruhigen, Schmerzen zu lindern und den Arm im Alltag wieder belastbarer zu machen.
In unserer Praxis für Orthopädie in Regensburg wird zunächst geprüft, ob die Beschwerden tatsächlich vom Sehnenansatz am Ellenbogen ausgehen oder ob andere Ursachen beteiligt sind. Denn Schmerzen am Ellenbogen können auch durch Nervenreizungen, muskuläre Überlastung, Gelenkprobleme oder Beschwerden der Halswirbelsäule beeinflusst werden.
Ursachen
Häufige Ursachen und typische Beschwerden
Der Tennisellenbogen – auch Tennisarm genannt – ist eine Reizung der Sehnenansätze an der Außenseite des Ellenbogens. Der Name ist allerdings etwas irreführend: Viele Betroffene haben nie Tennis gespielt. Häufig entstehen die Beschwerden ganz einfach durch wiederholte Belastungen im Alltag, Beruf oder Sport.
Manche Patienten bemerken die Schmerzen zunächst nur bei Belastung. Später können schon alltägliche Bewegungen Beschwerden auslösen, etwa eine Einkaufstasche tragen, eine Tastatur benutzen oder eine Kaffeetasse greifen.
Wann zum Arzt
Wann sollte ein Tennisellenbogen abgeklärt werden?
Eine orthopädische Abklärung ist sinnvoll, wenn Ellenbogenschmerzen länger anhalten, immer wiederkehren oder die Kraft im Arm spürbar nachlässt. Auch wenn bisherige Maßnahmen wie Schonung, Bandagen, Übungen, Salben oder Schmerzmittel nicht ausreichend helfen, sollte die Ursache genauer untersucht werden.
Wichtig ist die Abgrenzung zu anderen Auslösern. Nicht jeder Schmerz am Ellenbogen ist ein Tennisellenbogen. Auch Nervenreizungen, Gelenkprobleme, muskuläre Beschwerden oder ausstrahlende Schmerzen aus der Halswirbelsäule können ähnliche Symptome verursachen.
Typische Alltagssituationen bei Tennisellenbogen
Viele Patienten bemerken den Tennisellenbogen nicht bei großen Bewegungen, sondern bei kleinen, wiederkehrenden Belastungen. Häufig treten die Schmerzen auf, wenn der gereizte Sehnenansatz plötzlich Zug bekommt oder die Unterarmmuskulatur wiederholt angespannt wird.
Typische Auslöser sind:
- eine Tasse oder Flasche anheben
- eine Tür öffnen oder einen Schlüssel drehen
- eine Einkaufstasche tragen
- längeres Arbeiten mit Maus und Tastatur
- Schraub- oder Drehbewegungen
- Gartenarbeit oder handwerkliche Tätigkeiten
- Krafttraining, Tennis, Golf oder andere Schlägersportarten
- Stützbewegungen auf der Hand
Wenn solche Bewegungen immer wieder Schmerzen an der Außenseite des Ellenbogens auslösen, sollte geprüft werden, ob tatsächlich ein Tennisellenbogen vorliegt oder ob andere Ursachen beteiligt sind.

Ihr Behandler
Dr. med.
Knut Bär
Facharzt für Orthopädie und Chirotherapie · Facharzt für Chirurgie · Facharzt für Spezielle Unfallchirurgie

Diagnose bei uns
Diagnose: Den Ursprung des Schmerzes finden
Bei der Untersuchung prüft Dr. Bär, wo der Schmerz genau sitzt, welche Bewegungen ihn auslösen und ob Kraft, Beweglichkeit oder Nervenfunktion beeinträchtigt sind. Typisch für den Tennisarm sind Schmerzen am äußeren Ellenbogen, die sich bei Anspannung der Unterarmstreckmuskulatur verstärken.
Je nach Befund können Ultraschall, Röntgen oder vorhandene MRT-Bilder zusätzliche Hinweise liefern. Ultraschall kann Sehnenansätze und Weichteile gut darstellen. Röntgen kann helfen, knöcherne Veränderungen oder andere Ursachen auszuschließen.
Bitte bringen Sie vorhandene Bilder und Befunde zum Termin mit.
Behandlung
Behandlung von Tennisellenbogen in Regensburg
Die Behandlung richtet sich nach Dauer, Stärke und Ursache der Beschwerden. Häufig stehen zunächst entlastende und entzündungshemmende Maßnahmen im Vordergrund. Dazu können Belastungsanpassung, gezielte Übungen, Physiotherapie, Dehnung, Kräftigung, Bandagen, Salben oder schmerzlindernde Medikamente gehören.
Entscheidend ist, den gereizten Sehnenansatz nicht dauerhaft weiter zu überlasten, den Arm aber auch nicht vollständig ruhigzustellen. Ziel ist eine kontrollierte Rückkehr zu belastbaren Bewegungen – im Alltag, Beruf oder Sport.
Wenn die Beschwerden länger bestehen oder immer wieder auftreten, können weitere Behandlungsoptionen sinnvoll sein. Dazu gehören je nach Befund Injektionstherapie oder Stoßwellentherapie.
Behandlung
Stoßwellentherapie bei Tennisellenbogen
Bei chronischem Tennisellenbogen kann die Stoßwellentherapie eine sinnvolle nicht-operative Behandlungsmöglichkeit sein. Dabei werden energiereiche Schallwellen gezielt auf den gereizten Sehnenansatz gerichtet.
Die Stoßwellentherapie kann helfen, das Gewebe zu stimulieren, Heilungsprozesse anzuregen und Schmerzen Schritt für Schritt zu verringern. Für viele Patienten bedeutet das: wieder besser greifen, heben, arbeiten oder sportliche Bewegungen ausführen zu können.
Ob Stoßwellentherapie bei Ihrem Tennisellenbogen geeignet ist, entscheidet Dr. Bär nach der ausführlichen Untersuchung.
Dr. Bär erklärt
Videos zum
Tennisellenbogen
Termin in Regensburg
Termin zur Behandlung des Tennisellenbogen in Regensburg
Sie benötigen einen Behandlungstermin oder möchten eine eventuelle Tennisellenbogen in Regensburg abklären lassen? Melden Sie sich gerne telefonisch unter der Rufnummer 0941 99 75 65 oder nutzen Sie unsere Online-Terminbuchung.
Der Weg zur Diagnose
Vier Schritte,
bevor behandelt wird.
- Zuhören
Wo genau tut es weh, seit wann, bei welcher Bewegung, bei welcher Belastung? Die Schilderung ist der erste Befund – nicht das Bild.
- Untersuchen
Kraft, Beweglichkeit, Stabilität, Nervenzeichen. Die körperliche Untersuchung entscheidet, welche Bilder gebraucht werden.
- Bilder prüfen
MRT, CT, Röntgen, Ultraschall – selbst angesehen, nicht nur den Bericht gelesen. Manche Veränderung erklärt gar nichts.
- Therapieplan
Konservativ, interventionell oder – wenn es wirklich nötig ist – operativ. Begründet, verständlich, mit einem klaren nächsten Schritt.
Warum Dr. Knut Bär
Ihre Vorteile
in unserer Praxis
Unser Anspruch
Gute Medizin
braucht Zeit.
Uns ist gute Medizin wichtig – und die braucht Zeit, eine moderne Ausstattung und aktuelle Methoden. Deshalb bieten wir Ihnen auch Leistungen an, die nicht jede gesetzliche Krankenversicherung übernimmt – weil wir aus langjähriger Erfahrung wissen, dass sie Ihnen helfen.
Unsere LeistungenBewertungen bei Google und jameda
Das sagen unsere
Patientinnen und Patienten
„Eine gute orthopädische Praxis, die nicht gewinnorientiert arbeitet. Nach zwei Bandscheibenvorfällen wurde mir nicht sofort zur OP geraten, sondern eine Nervenwurzelumspülung empfohlen. Die erste Behandlung brachte schon eine deutliche Besserung. Nach der 3. Behandlung war ich schmerzfrei.“
„Ich bin mit sehr starken Schulter-, Nacken- und Armschmerzen zu Herrn Dr. Bär gekommen. Nach einem MRT wurde sehr schnell und präzise diagnostiziert. Ich musste mich keiner OP unterziehen, sondern konnte geheilt werden durch eine Spritze. Ich bin sehr glücklich, wieder vollständig schmerzfrei zu sein.“
„Dr. Bär hat mich mit Stoßwellentherapie total von den Schmerzen der Kalkschulter erlöst und nun befreit er mich aktuell von den Schmerzen eines Fersensporns. Absolut kompetent, freundlich, klärt bis ins kleinste Detail auf und nimmt sich Zeit für den Patienten.“
Bitte zum Termin mitbringen
Je vollständiger die Unterlagen, desto belastbarer die Einschätzung – schon beim ersten Termin.
- Bilddaten: MRT, CT, Röntgen
- Schriftliche Befunde
- Arztbriefe und Vorberichte
- Medikamentenliste
- Abgelaufene Schuhe oder Einlagen
- Versichertenkarte
Sprechzeiten
& Kontakt
Und nach Vereinbarung.
Häufige Fragen
Häufige Fragen zum Tennisellenbogen
Was ist der Unterschied zwischen Tennisellenbogen und Tennisarm?
Beide Begriffe meinen meist dasselbe Beschwerdebild: eine Reizung der Sehnenansätze an der Außenseite des Ellenbogens. Medizinisch wird von einer Epicondylitis humeri radialis gesprochen.
Muss man Tennis spielen, um einen Tennisellenbogen zu bekommen?
Nein. Der Name ist irreführend. Ein Tennisellenbogen entsteht häufig durch wiederholte Belastung der Unterarmmuskulatur. Das kann beispielsweise auch bei Computerarbeit, handwerklichen Tätigkeiten, Gartenarbeit oder Krafttraining der Fall sein.
Wie lange dauert ein Tennisellenbogen?
Das ist unterschiedlich. Manche Beschwerden bessern sich innerhalb weniger Wochen, andere bleiben über Monate bestehen. Je früher die Ursache erkannt und die Belastung angepasst wird, desto besser lässt sich eine Chronifizierung vermeiden.
Sollte der Arm bei Tennisellenbogen geschont werden?
Eine kurze Entlastung kann sinnvoll sein. Eine vollständige Ruhigstellung ist jedoch meist nicht hilfreich. Ziel ist eine angepasste Belastung mit gezielter Behandlung und kontrollierter Rückkehr zu normalen Bewegungen.
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