
Arthrose
Arthrose behandeln in Regensburg
Beweglich bleiben, Gelenke entlasten, Alltag zurückgewinnen
Arthrose bedeutet nicht automatisch, dass ein Gelenk ersetzt werden muss. Viele Patienten kommen mit der Sorge in die Praxis, dass der Verschleiß im Röntgen- oder MRT-Befund zwangsläufig zur Operation führt. Entscheidend ist jedoch nicht allein, was auf dem Bild zu sehen ist, sondern wie stark das Gelenk tatsächlich Beschwerden verursacht, wie beweglich es noch ist und welche Belastungen im Alltag wichtig sind.
Bei der Behandlung von Arthrose geht es darum, Schmerzen zu lindern, Entzündungsphasen zu beruhigen und die Gelenkfunktion möglichst lange zu erhalten. Das Ziel Ihres Orthopäden in Regensburg ist ein Alltag mit mehr Sicherheit für Sie: besser gehen, Treppen leichter bewältigen, wieder aktiver werden und Belastungen besser einschätzen können.
Überblick
Was ist Arthrose?
Arthrose ist eine degenerative Gelenkerkrankung. Dabei verändert sich der Gelenkknorpel, der normalerweise als glatte Gleitschicht zwischen den Knochen dient. Wird diese Schicht dünner oder unregelmäßiger, kann das Gelenk empfindlicher auf Belastung reagieren. Im weiteren Verlauf können auch Knochen, Gelenkkapsel, Bänder, Sehnen und Muskulatur beteiligt sein.
Arthrose kann viele Gelenke betreffen, besonders häufig Knie, Hüfte, Schulter, Finger- oder Fußgelenke. Die Beschwerden entwickeln sich oft langsam. Phasen mit wenig Schmerz können sich mit stärkeren Reizzuständen abwechseln.
Typische Beschwerden und Hinweise bei Arthrose
Nicht jeder sichtbare Knorpelschaden verursacht automatisch starke Beschwerden. Umgekehrt können Patienten deutliche Schmerzen haben, obwohl der bildgebende Befund zunächst weniger ausgeprägt wirkt.
Gut zu wissen
Arthrose ist nicht immer gleich
Wichtig ist die genaue Einordnung: Handelt es sich um einen frühen Knorpelschaden, eine aktivierte Arthrose mit Entzündung, eine fortgeschrittene Gelenkveränderung oder um Beschwerden, die nur teilweise durch Arthrose erklärt werden?
Auch die betroffene Körperregion macht einen Unterschied. Eine Kniearthrose zeigt sich oft durch Anlauf- und Belastungsschmerz beim Gehen oder Treppensteigen. Eine Schulterarthrose kann vor allem Drehbewegungen, Anziehen oder Schlafen auf der Seite erschweren. Bei Arthrose an Fuß- oder Sprunggelenken steht häufig die Belastung beim Abrollen im Vordergrund.

Ihr Behandler
Dr. med.
Knut Bär
Facharzt für Orthopädie und Chirotherapie · Facharzt für Chirurgie · Facharzt für Spezielle Unfallchirurgie

Diagnose bei uns
Diagnose: Befund, Gelenkfunktion und Alltag zusammen beurteilen
Bei der Untersuchung prüft Dr. Bär nicht nur, ob ein Gelenk verschlissen ist. Entscheidend ist, wie gut es funktioniert. Dazu gehören Beweglichkeit, Schmerzpunkte, Schwellung, Stabilität, Muskelkraft, Achsstellung und Gangbild.
Ihre Alltagserfahrungen helfen bei der Einschätzung. Wichtig sind zum Beispiel:
- Wann beginnt der Schmerz: morgens, bei Belastung oder in Ruhe?
- Wie weit können Sie gehen?
- Werden Treppen, längeres Stehen oder Aufstehen schwieriger?
- Gibt es Schwellungen oder wiederkehrende Reizzustände?
- Fühlt sich das Gelenk instabil an?
- Welche Aktivitäten möchten Sie wieder besser ausführen können?
Röntgenaufnahmen sind bei Arthrose besonders wichtig. Wenn möglich, sollten sie unter Belastung erfolgen, damit Gelenkspalt, Achsstellung und die tatsächliche Beanspruchung des Gelenks besser beurteilt werden können. Ultraschall kann ergänzend Hinweise auf Erguss, Schwellung oder Veränderungen der Gelenkkapsel geben. Laborwerte können sinnvoll sein, wenn entzündliche oder stoffwechselbedingte Ursachen abgegrenzt werden sollen. Ein MRT wird vor allem dann eingesetzt, wenn Weichteile, Knorpel, Bänder oder unklare Begleitbefunde genauer beurteilt werden müssen.
Behandlung
Behandlung von Arthrose in Regensburg
Die Arthrosebehandlung richtet sich nach Stadium, Schmerzintensität, Entzündungsaktivität und persönlicher Belastung. Im Vordergrund stehen meist gelenkerhaltende Maßnahmen wie gezielte Bewegung, Muskelaufbau, Gewichts- und Belastungsanpassung, Physiotherapie, Bandagen, Einlagen oder orthopädische Hilfsmittel.
Gut dosierte Bewegung kann helfen, Gelenke besser zu führen, Muskulatur aufzubauen und Steifigkeit zu reduzieren. Bei aktivierten Beschwerden können entzündungshemmende oder schmerzlindernde Maßnahmen, physikalische Anwendungen oder Injektionen infrage kommen. Hyaluronsäure kann bei leichter bis mittlerer Arthrose eine Option sein, um die Gleitfähigkeit im Gelenk zu unterstützen und Beschwerden zu lindern.
Wenn operative Maßnahmen diskutiert werden, sollte die Indikation sorgfältig gestellt werden. Gerade bei degenerativ veränderten Gelenken wird eine Arthroskopie eher zurückhaltend bewertet. Entscheidend ist, ob ein Eingriff im konkreten Fall wirklich einen nachvollziehbaren Nutzen erwarten lässt oder ob gelenkerhaltende Maßnahmen weiterhin sinnvoll sind.
Gut zu wissen
Was Patienten selbst beeinflussen können
Arthrose lässt sich nicht einfach „wegtrainieren“. Trotzdem können Patienten viel dazu beitragen, Beschwerden zu reduzieren und Gelenke besser zu stabilisieren.
Hilfreich können sein:
- regelmäßige gelenkschonende Bewegung
- gezielter Muskelaufbau
- Vermeidung längerer kompletter Schonung
- Gewichtsreduktion bei Übergewicht
- passende Schuhe und gegebenenfalls Einlagen
- Belastungspausen bei Reizzuständen
- Wärme bei Steifigkeit, Kälte bei akuter Reizung
- frühzeitige Abklärung bei zunehmender Schwellung oder Instabilität
Welche Maßnahmen sinnvoll sind, hängt vom betroffenen Gelenk und vom persönlichen Befund ab.
Dr. Bär erklärt
Stoßwelle
bei Arthrose
Termin in Regensburg
Termin bei Arthrose in Regensburg
Wenn Gelenkschmerzen, Steifigkeit oder Belastungsbeschwerden Ihren Alltag einschränken, kann eine orthopädische Einschätzung helfen.
Der Weg zur Diagnose
Vier Schritte,
bevor behandelt wird.
- Zuhören
Wo genau tut es weh, seit wann, bei welcher Bewegung, bei welcher Belastung? Die Schilderung ist der erste Befund – nicht das Bild.
- Untersuchen
Kraft, Beweglichkeit, Stabilität, Nervenzeichen. Die körperliche Untersuchung entscheidet, welche Bilder gebraucht werden.
- Bilder prüfen
MRT, CT, Röntgen, Ultraschall – selbst angesehen, nicht nur den Bericht gelesen. Manche Veränderung erklärt gar nichts.
- Therapieplan
Konservativ, interventionell oder – wenn es wirklich nötig ist – operativ. Begründet, verständlich, mit einem klaren nächsten Schritt.
Warum Dr. Knut Bär
Ihre Vorteile
in unserer Praxis
Unser Anspruch
Gute Medizin
braucht Zeit.
Uns ist gute Medizin wichtig – und die braucht Zeit, eine moderne Ausstattung und aktuelle Methoden. Deshalb bieten wir Ihnen auch Leistungen an, die nicht jede gesetzliche Krankenversicherung übernimmt – weil wir aus langjähriger Erfahrung wissen, dass sie Ihnen helfen.
Unsere LeistungenBewertungen bei Google und jameda
Das sagen unsere
Patientinnen und Patienten
„Eine gute orthopädische Praxis, die nicht gewinnorientiert arbeitet. Nach zwei Bandscheibenvorfällen wurde mir nicht sofort zur OP geraten, sondern eine Nervenwurzelumspülung empfohlen. Die erste Behandlung brachte schon eine deutliche Besserung. Nach der 3. Behandlung war ich schmerzfrei.“
„Ich bin mit sehr starken Schulter-, Nacken- und Armschmerzen zu Herrn Dr. Bär gekommen. Nach einem MRT wurde sehr schnell und präzise diagnostiziert. Ich musste mich keiner OP unterziehen, sondern konnte geheilt werden durch eine Spritze. Ich bin sehr glücklich, wieder vollständig schmerzfrei zu sein.“
„Dr. Bär hat mich mit Stoßwellentherapie total von den Schmerzen der Kalkschulter erlöst und nun befreit er mich aktuell von den Schmerzen eines Fersensporns. Absolut kompetent, freundlich, klärt bis ins kleinste Detail auf und nimmt sich Zeit für den Patienten.“
Bitte zum Termin mitbringen
Je vollständiger die Unterlagen, desto belastbarer die Einschätzung – schon beim ersten Termin.
- Bilddaten: MRT, CT, Röntgen
- Schriftliche Befunde
- Arztbriefe und Vorberichte
- Medikamentenliste
- Abgelaufene Schuhe oder Einlagen
- Versichertenkarte
Sprechzeiten
& Kontakt
Und nach Vereinbarung.
Häufige Fragen
Häufige Fragen zu Arthrose
Bedeutet Arthrose immer, dass ich ein künstliches Gelenk brauche?
Nein. Viele Arthrosebeschwerden können über längere Zeit ganzheitlich behandelt werden. Entscheidend sind Stadium, Beschwerden, Beweglichkeit, Alltagseinschränkung und die Frage, ob gelenkerhaltende Maßnahmen noch sinnvoll sind.
Ist Bewegung bei Arthrose gut oder schlecht?
Gut dosierte Bewegung ist meist wichtig. Sie kann die Muskulatur stärken, Gelenke besser stabilisieren und Steifigkeit reduzieren. Entscheidend ist, Überlastung und längere komplette Schonung zu vermeiden.
Kann Hyaluronsäure bei Arthrose helfen?
Bei leichter bis mittlerer Arthrose kann Hyaluronsäure eine Behandlungsoption sein, da sie die Gleitfähigkeit im Gelenk unterstützen und dadurch Beschwerden lindern kann.
Kann man Arthrose aufhalten?
Arthrose lässt sich nicht rückgängig machen. Der Verlauf kann aber oft günstig beeinflusst werden, etwa durch Bewegung, Muskelaufbau, Gewichtsmanagement, Entlastung und eine passende Behandlung von Reizzuständen.
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