
Interventionelle Wirbelsäulentherapie
Interventionelle Wirbelsäulentherapie in Regensburg
Wenn Rückenschmerzen in Bein oder Arm ausstrahlen
Rückenschmerzen bleiben nicht immer auf den Rücken begrenzt. Manchmal ziehen sie vom unteren Rücken ins Gesäß, Bein oder bis in den Fuß. Oder sie beginnen im Nacken und strahlen in Schulter, Arm oder Hand aus. Häufig fühlen sich diese Schmerzen brennend, stechend oder elektrisierend an. Auch Kribbeln, Taubheitsgefühle oder nachlassende Kraft können hinzukommen.
Solche Beschwerden können darauf hinweisen, dass eine Nervenwurzel an der Wirbelsäule gereizt ist. Das kann zum Beispiel bei einem Bandscheibenvorfall, einer Bandscheibenvorwölbung oder einer Einengung im Bereich der Wirbelsäule passieren.
Als Ihr Orthopäde in Regensburg wird Dr. Bär sorgfältig prüfen, ob eine solche Nervenreizung vorliegt und ob eine gezielte Behandlung an der Wirbelsäule sinnvoll ist.
Behandlung
Was ist interventionelle Wirbelsäulentherapie?
Interventionelle Wirbelsäulentherapie bezeichnet gezielte, meist minimalinvasive Behandlungen an der Wirbelsäule. Sie können infrage kommen, wenn Beschwerden nicht nur muskulär bedingt sind, sondern von gereizten Nervenstrukturen, Bandscheibenveränderungen oder Einengungen ausgehen.
Ein wichtiges Verfahren ist die Nervenwurzelumspülung, auch periradikuläre Therapie genannt. Dabei wird der Bereich um eine gereizte Nervenwurzel gezielt behandelt. Unser Ziel dabei ist es, die lokale Reizung zu beruhigen, Schwellung zu verringern und ausstrahlende Schmerzen zu reduzieren.
Wann zum Arzt
Wann kann eine Nervenwurzelumspülung sinnvoll sein?
Nicht jeder Rückenschmerz eignet sich für eine interventionelle Wirbelsäulentherapie. Bei rein muskulären oder unspezifischen Rückenschmerzen stehen meist andere Behandlungswege im Vordergrund.

Ihr Behandler
Dr. med.
Knut Bär
Facharzt für Orthopädie und Chirotherapie · Facharzt für Chirurgie · Facharzt für Spezielle Unfallchirurgie
Beschwerdebild
Typische Beschwerden bei gereizter Nervenwurzel
Eine gereizte Nervenwurzel macht sich oft dadurch bemerkbar, dass der Schmerz einem bestimmten Verlauf folgt. Er bleibt dann nicht nur im Rücken oder Nacken, sondern zieht weiter.
Typische Hinweise sind:
- Schmerzen vom unteren Rücken ins Gesäß, Bein oder den Fuß
- Schmerzen von der Halswirbelsäule in Schulter, Arm oder Hand
- brennende, stechende oder elektrisierende Schmerzen
- Kribbeln oder Taubheitsgefühle
- nachlassende Kraft oder Unsicherheit bei bestimmten Bewegungen
- Beschwerden beim Sitzen, Gehen, Husten oder Pressen
- Schonhaltung durch ausstrahlende Schmerzen
Wichtig: Bei Lähmungen, Problemen mit Blase oder Darm oder Taubheitsgefühlen im Genital- oder Gesäßbereich sollte umgehend ärztliche Hilfe gesucht werden.

Diagnose bei uns
Diagnose: Beschwerden und Bilder zusammen verstehen
Bei Beschwerden an der Wirbelsäule ist die Bildgebung wichtig, aber sie erzählt nicht die ganze Geschichte. Ein MRT kann einen Bandscheibenvorfall zeigen, der gar nicht für die aktuellen Schmerzen verantwortlich ist. Umgekehrt können deutliche Beschwerden bestehen, obwohl der Befund zunächst weniger auffällig wirkt.
Deshalb prüft Dr. Bär mehrere Punkte gemeinsam: Wohin strahlt der Schmerz aus? Welche Bewegung verstärkt ihn? Gibt es Kribbeln, Taubheit, Kraftverlust oder veränderte Reflexe? Und passt die betroffene Nervenwurzel im MRT oder CT tatsächlich zu diesen Beschwerden?
Vorhandene MRT-, CT- oder Röntgenbilder sind dafür besonders hilfreich. Entscheidend ist nicht nur der schriftliche Befund, sondern die Einordnung der Bilder im Zusammenhang mit Untersuchung und Beschwerdebild.
Behandlung
Wie läuft eine Nervenwurzelumspülung ab?
Vor der Behandlung werden Beschwerden, Untersuchung und vorhandene MRT- oder CT-Bilder sorgfältig abgeglichen. Entscheidend ist, welche Nervenwurzel gereizt ist und ob der Schmerzverlauf dazu passt. So lässt sich festlegen, an welcher Stelle die Behandlung erfolgen soll.
Bei der Nervenwurzelumspülung wird ein Medikament gezielt in die Nähe der betroffenen Nervenwurzel eingebracht. Meist handelt es sich um eine Kombination aus einem örtlichen Betäubungsmittel und einem entzündungshemmenden Wirkstoff. Ziel ist es, die gereizte Nervenwurzel zu beruhigen, eine Schwellung zu reduzieren und ausstrahlende Schmerzen zu lindern.
Die Behandlung erfolgt ambulant. Die Einstichstelle wird desinfiziert, die Injektion wird möglichst präzise gesetzt und anschließend wird die Wirkung beobachtet. Während der Behandlung kann ein Druckgefühl oder ein kurzes Ausstrahlen des bekannten Schmerzes auftreten. Das kann ein Hinweis darauf sein, dass der richtige Bereich erreicht wurde. Nach der Behandlung besprechen wir mit Ihnen, wie Sie sich in den nächsten Stunden und Tagen verhalten sollten.
Wie viele Behandlungen notwendig sind, hängt vom Befund, der Stärke der Beschwerden und der Reaktion auf die erste Behandlung ab. Manchmal reicht eine Behandlung aus, manchmal sind mehrere Sitzungen erforderlich.
Termin in Regensburg
Termin zur interventionellen Wirbelsäulentherapie in Regensburg
In der orthopädischen Praxis Dr. Bär prüfen wir, ob eine Nervenwurzelreizung vorliegt und ob eine interventionelle Wirbelsäulentherapie in Regensburg für Ihre Beschwerden geeignet ist. Sie erreichen uns telefonisch unter der Rufnummer 0941 99 75 65 oder über unsere Online-Terminbuchung.
Der Weg zur Diagnose
Vier Schritte,
bevor behandelt wird.
- Zuhören
Wo genau tut es weh, seit wann, bei welcher Bewegung, bei welcher Belastung? Die Schilderung ist der erste Befund – nicht das Bild.
- Untersuchen
Kraft, Beweglichkeit, Stabilität, Nervenzeichen. Die körperliche Untersuchung entscheidet, welche Bilder gebraucht werden.
- Bilder prüfen
MRT, CT, Röntgen, Ultraschall – selbst angesehen, nicht nur den Bericht gelesen. Manche Veränderung erklärt gar nichts.
- Therapieplan
Konservativ, interventionell oder – wenn es wirklich nötig ist – operativ. Begründet, verständlich, mit einem klaren nächsten Schritt.
Warum Dr. Knut Bär
Ihre Vorteile
in unserer Praxis
Unser Anspruch
Gute Medizin
braucht Zeit.
Uns ist gute Medizin wichtig – und die braucht Zeit, eine moderne Ausstattung und aktuelle Methoden. Deshalb bieten wir Ihnen auch Leistungen an, die nicht jede gesetzliche Krankenversicherung übernimmt – weil wir aus langjähriger Erfahrung wissen, dass sie Ihnen helfen.
Unsere LeistungenBewertungen bei Google und jameda
Das sagen unsere
Patientinnen und Patienten
„Eine gute orthopädische Praxis, die nicht gewinnorientiert arbeitet. Nach zwei Bandscheibenvorfällen wurde mir nicht sofort zur OP geraten, sondern eine Nervenwurzelumspülung empfohlen. Die erste Behandlung brachte schon eine deutliche Besserung. Nach der 3. Behandlung war ich schmerzfrei.“
„Ich bin mit sehr starken Schulter-, Nacken- und Armschmerzen zu Herrn Dr. Bär gekommen. Nach einem MRT wurde sehr schnell und präzise diagnostiziert. Ich musste mich keiner OP unterziehen, sondern konnte geheilt werden durch eine Spritze. Ich bin sehr glücklich, wieder vollständig schmerzfrei zu sein.“
„Dr. Bär hat mich mit Stoßwellentherapie total von den Schmerzen der Kalkschulter erlöst und nun befreit er mich aktuell von den Schmerzen eines Fersensporns. Absolut kompetent, freundlich, klärt bis ins kleinste Detail auf und nimmt sich Zeit für den Patienten.“
Bitte zum Termin mitbringen
Je vollständiger die Unterlagen, desto belastbarer die Einschätzung – schon beim ersten Termin.
- Bilddaten: MRT, CT, Röntgen
- Schriftliche Befunde
- Arztbriefe und Vorberichte
- Medikamentenliste
- Abgelaufene Schuhe oder Einlagen
- Versichertenkarte
Sprechzeiten
& Kontakt
Und nach Vereinbarung.
Häufige Fragen
Häufige Fragen zur interventionellen Wirbelsäulentherapie
Was ist eine Nervenwurzelumspülung?
Eine Nervenwurzelumspülung ist eine gezielte Behandlung im Bereich einer gereizten Nervenwurzel. Sie kann bei ausstrahlenden Schmerzen infrage kommen, zum Beispiel bei Bandscheibenvorfall, Bandscheibenvorwölbung oder Einengungen an der Wirbelsäule.
Hilft eine Nervenwurzelumspülung bei einem Bandscheibenvorfall?
Bei geeigneten Befunden kann sie helfen, die gereizte Nervenwurzel zu beruhigen und ausstrahlende Schmerzen zu lindern. Der individuelle Befund ist hierbei ausschlaggebend.
Ist die Behandlung eine Alternative zur Operation?
In geeigneten Fällen kann sie eine nicht-operative Behandlungsoption sein. Sie ersetzt aber keine notwendige Operation, wenn schwere neurologische Ausfälle oder andere kritische Befunde vorliegen.
Wann ist die Behandlung bei Rückenschmerzen nicht sinnvoll?
Bei unspezifischen oder rein muskulären Rückenschmerzen stehen meist andere Maßnahmen im Vordergrund. Eine interventionelle Behandlung ist vor allem dann sinnvoll, wenn eine konkrete Nervenwurzelreizung vermutet wird.
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